Jeff Snider bringt es auf den Punkt



Vorgestern erschien ein sehr sehenswertes Interview mit Jeff Snider auf dem YouTubeKanal von Marc Friedrich. Der Ökonom und Geldexperte Sniders gibt einige sehr interessante Statements bezüglich des weltweiten Finanzsystems ab, so ist dieses Interview wirklich zu empfehlen, um einige Zusammenhänge des jetzigen Zustandes unseres Euro-Dollar Systems besser zu verstehen.


Jeff Snider stellt einige Behauptungen auf, die mehr oder weniger konträr zu herrschenden Anschauungen sind. So sagt er, dass wir derzeit keine echte Geldmengenausweitung oder dadurch stattfindende Inflation sehen, sondern im Gegenteil, wir eine Dollarknappheit haben und uns dadurch letzlich in einer deflationären Spirale befinden, ähnlich wie in Japan seit 1990. Kommt das in der Volkswirtschaft zwingende Wachstum ab einem gewissen Punkt an seine Grenzen, was für das Euro-Dollar-System 2008 der Fall war, dann ist das jetzige Geldsystem nicht in der Lage, einen abnehmenden Druck in der Leitung zu verarbeiten.


Jeff Snider sagt, dass die QE-Ausweitung der Zentralbanken (Quantitive Easing) am Ende nicht wirklich die DollarMenge erhöht, sondern er spricht von einem lange laufenden EuroDollar-System, einem Offshore-System, wo Banken ausserhalb der amerikanischen Staaten sich über Währungs-swaps virtuell entstandene Buchungen hin und herschieben, welche Bilanzen in Tagesform verändern, teils ohne jegliche Überwachung und was natürlich nur gewissen Teilnehmern zu Gute kommt. Weder die Realwirtschaft, noch kleinere Marktteilnehmer kommen in den Genuss dieser Gelder, Banken geben Kredite nicht nach unten weiter, Einkommen werden nicht erwirtschaftet, kleinere Geschäftsbanken selbst sind unter Druck.


Interessant ist bereits Sniders Eingangsfeststellung, dass der Begriff "Euro" schon seit den 50er- 60er Jahren als ein Begriff für Dollars verwendet wurde, die im Offshore-Markt ausserhalb der USA waren (damals hauptsächlich Europa), also ausserhalb des herkömmlichen Dollar-Inland-Systems und durch den Offshore-Charakter am nachvollziehbaren System vorbeigingen. Sniders sieht das weltweite US-Dollar-System als ein einziges "Offshore" operierendes System an das jedes Land und jede Bank angeschlossen sein muss, die im internationalen Handel operiert. Alle diese Banken können Euro-Dollar konstruieren, die sie untereinander hin- und herschieben.

Eine Erhöhung der Zentralbankbilanzen findet keinen Weg in dieses Euro-Dollar System laut Sniders.

Jeff Snider erklärt die jetzigen Preissteigerungen also nicht mit einer Inflation, wie zb in den 70er Jahren, sondern schlicht mit einer Angebotsverknappung durch verschiedene Umstände (Corona, Lieferketten, etc) oder auch mit dem rein emotionalem Ausgabeverhalten, solange die Menschen der Erzählung glauben, dass die FED oder die Zentralbanken und ihre Geldpolitik irgendeine Macht hätten, ausser eben die, dass die Menschen daran glauben und sich so die Märkte dann auch nach Erwartungshandeln steuern.


Auch Sniders sagt, dass das Geldsystem derzeit seine Bewertungsgrundlage verliert. Das heisst, es gibt nicht nur eine Dollarknappheit sondern der Dollar ist nicht mehr in der Lage, die veränderten Bedingungen der Gesamtwirtschaft, die seit 2008 nicht mehr real wächst, abzubilden. Die Banken des EuroDollarSystems sind in so einer wirtschaftlichen Umgebung kaum bereit, ihre Bilanzen auszubauen. Die Wirtschaft fällt in eine schleichende Deflation. Auch die niedrigen Zinsen sind für Snider Ausdruck von einer eigentlichen Dollar-Knappheit.


In seiner Bewertung für Gold kommt er allerdings zu ähnlichen Ergebnissen wie die Inflationsanhänger.

Gold hat sich auch in deflationären Zeiten immer als werterhaltend und kaufkraftsichernd herausgestellt und er rechnet auch hier mit einem stabilen oder sogar ansteigendem Goldpreis.


Am Ende redet Snider über ein alternatives Geldsystem, was die jetzigen Fehler ausgleicht, aber kommt leider nicht auf die eigentliche Lösung des Gold- und Silbergebundenen Geldsystems. Nur die Lösung eines Gold- und Silbergedeckten Geldsystems ist in der Lage, die Realwirtschaft und die investiven Überlegungen des Geldes (wohin strömt wieviel der Währung und wozu?) in stabiler und konstruktiver nachhaltiger Form miteinander zu verbinden, auch wenn der Begriff Nachhaltigkeit durch die Sozialisten in übelster Weise verzerrt wurde.


In dieser Weise hat die Welt Glück, dass der Ephraim National Gold & Silver Trust dieses alternative Geld- und Handelssystem längst vorbereitet hat und nur noch an der technischen Umsetzung dieser Lösung arbeitet. Sollte dieser Prozess bis zu einem gewissen Punkt abgeschlossen sein, können Millionen von Anmeldungen in grosser Form verarbeitet werden und die Welt auf ein anderes System neu aufgesetzt werden.


Dennoch sind die Ausführungen von Snider interessant, denn sie weisen auf das eigentliche Kernproblem der Wirtschaftsanschauung der letzten 70,80 oder gar 90 Jahre hin, nämlich auf die Kernannahme oder auch Grundlage oder Bedingung, dass dieses Wirtschaftssystem immer wachsen musste, um zu laufen, zumindest war es so im jetzigen Konstrukt des Geldsystems mit zusätzlich Keynesianischem Charakter.

"Wachstum auf des Messers Schneide" war für Jahrzehnte der Leitspruch der Keynesianer, der Anhänger der Nachfrageorientierten Politik, was den Sozialisten nur Recht war, die wussten, sich dieser sich selbstbeweihräuchernden Krake zu bedienen. Wenn das zwingende Dauerwachstum nicht schon ein Symptom von Krankheit ist, so scheitert das gleiche System völlig, wenn echtes Wachstum ausbleibt, wie in den letzten Jahren.


Dank sei Gott ist dieser Wachstumszwang beim Ephraim National Gold & Silver Trust nicht gegeben. Gold und Silber sammelt sich beim Trust ganz von allein, nicht nur weil der Trust eine überzeugende Lösung für benannte Probleme bietet: sondern noch besser: Silber und Gold hält stand, auch in schlechten Zeiten. Noch dazu wenn die Sammelstelle Jerusalem ist.


Du willst ein einmaliges Konto machen für nur 100 Euro und mit in unser Silber- und Goldbasiertes Handelssystem einsteigen?



 










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