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DXY und Precious Metals

Der Wochenabschluss am 11.11.2022 hat die vermutlich grösste fallende DXY Wochenkerze seiner Geschichte ergeben.


Seit Ende September korrigiert der DXY den krassen langen ansteigenden Bullruns des letzten Jahres. Nachdem letzte Woche die Inflation 0,2% unter der von der FED selbst gesetzten Prognose geblieben ist, ist der Markt dann durchgedreht und meint, jetzt wären alle Probleme überwunden, was Riesige Geldbewegungen zur Folge hat. Man könnte dies auch als wahnhaft bezeichnen. (Artikel hier von Donnerstag 10.11.2022).


Mit dem roten Dreieck habe ich eine vorsichtige Prognose über die nächsten Wochen gegeben. Der DXY könnte hier die nächsten Wochen zusammenlaufen und früher oder später nach oben ausbrechen, da die fundamentalen Rahmenbedingungen sich nicht wesentlich geändert haben. Durchaus könnte er aber auch noch ein paar Tage weiterfallen., ich rechne aber nicht damit dass er schon das Hoch gemacht hat.


Faszinierend ist, dass der Chart sich so häufig an seine eigenen innewohnenden Begrenzungen hält. Ende September ist der DXY am 14 Jahre alten aus der Lehmann Krise resultierenden Widerstand angekommen und die Bank of England musste intervenieren, um das britische Pfund zu stützen.

Der 14 Jahre alte Widerstand wurde am 26.-28. September genau getroffen und war erstmal daran gescheitert.


 

Der Euro ist auch deutlich nach oben ausgebrochen, weswegen der Goldpreis in Euro auch nicht ganz so stark gestiegen ist wie in USD. Auch bei EU/USD glaube ich, dass der Downtrend noch nicht beendet ist.


Gold in USD sitzt jetzt genau am vom Sommer 2020 kommenden Downtrendkanal.

Gold hatte Ende Juni die letzte aus der Vergangenheit kommende Unterstützung gebrochen (blau) und ist spätestens seit dem im bärischen Trend. Gold könnte zwar noch die 1777 brechen und bis 1812 steigen, spätestens dann rechne ich aber mit einem erneuten Preisrücksetzer und es würde mich erstaunen, wenn Gold höher steigt.


Wie ich immer betone, rechne ich auch mit neuen Tiefs des Papierpreises spätestens in 2023. Sollten die Bullen aber wirklich nachhaltig die Kontrolle übernehmen, wäre das erstaunlich, denn Gold hatte erst vor einigen Wochen den MACD-Cross und beim letzten mal folgte danach ein fast 3 Jahre anhaltender Bärenmarkt.


Gold in Euro hat seinen Downtrendkanal deutlich nicht verlassen sondern ist sogar bereits schon am Freitag schon wieder von der oberen Begrenzung abgeprallt. Es müsste hier nach oben ausbrechen, um wirklich die bullische Perspektive einzuleiten. Meine rote Prognose von vor einigen Wochen war deutlich zu impulsiv. Die tieferen Preisziele sind aber nicht aus der Welt.


Auch Silber ist zwar stark nach oben gelaufen, sitzt jetzt aber genau am vom Preishoch in 2020 kommenden Widerstand. Sollte Silber über die 22,50-22,70 laufen, wäre das erstaunlich bullish und die weisse Linie bei 25,80 wäre nächstes Ziel.

Aber auch bei Silber verbleibe ich noch im bärischen Trend.


Silber in Euro ist beim Widerstand bei 21,67 abgeprallt und sitzt jetzt genau auf der 2 Jahre währenden weissen Unterstützungslinie.

Das Gold Silber Ratio hat zwar letzte Woche einen leichten Boden gefunden, müsste aber jetzt wirklich von hier aus wiederhochlaufen, damit insgesamt die bärische Prognose für Gold und Silber erhalten bleibt.



In den Aktienmärkte, die in den letzte Wochen sehr viele ungewöhnliche Bewegungen gemacht haben, rechnen viele Profis damit, dass wir kurz vor vor einer grossen Absturzwelle stehen. Hier der NasDaQ. Selbst wenn er noch bis around 12600 (eventuell sogar bis around 14.000) hochlaufen würde, könnte die nächste Welle down schon unter die 10.000 stossen. Fernziel sind hier auch locker 6000 und weniger Punkte.

Der Volatilitäts Index zeigt einen eventuellen Ausbruch nach oben an eventuell schon bis Anfang Dezember. Dies wäre mehr oder weniger gleichbedeutend mit einem grossen Absturz des SPX Aktienindex.


Öl läuft die letzten Wochen im roten Dreieck zusammen und wird bald hieraus ausbrechen.

Es wird spannend sein zu sehen, in welche Richtung, ich persönlich schätze entgegen vieler Kollegen mit tieferen Preiszielen, ähnlich wie bei Gas.

Wir gehen in eine weltweite Rezesssion und dies drückt auf die Papierpreise.


Die CryptoSzene hatte letzte Woche mit dem FTX Crash einen Riesendämpfer bekommen und nähert sich lamgsam ihrem eigentlichen Wert von Null Komma (N)X.

Der BTC ist unter die 17.000 gefallen. Ein wieder längerer Seitenverlauf ist möglich, aber untere 4stellige bis gar 3 stellige Ziele sehe ich für 2023 kommen. Hoffe hier hat jeder verkauft.




Dies ist keine Finanzberatung.

Alle diese Werte beziehen sich auf manipulierte Papierpreise in einem überhitzten Endspielmarkt von Spekulanten.

Die angezeigten Preise haben keinen realen Bezug zur wirklich echten Verfügbarkeit von Gütern in einem künstlich verknappten Markt der in ZinsgeldBewertungen abrechnet.


Wer echtes Geld halten will, kauft TempleCoins.


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Eine Auslastung unserer Kapazitäten macht die Produktion neuer Serien und Ausgaben möglich.


Shalom und eine erfolgreiche Handelswoche!





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