Kurzes Preisupdate und TempleCoins

Aktualisiert: 31. Okt.

Die Märkte stehen in den letzten Monaten durch die steigenden Zinsen extrem unter Druck.


Da das billige Geld nicht mehr billig ist und sich zunehmend verteuert wird die Liquidität aus den Märkten gezogen. Wir sehen in den verschiedensten Bereichen einen starken Preisabfall, der von kurzen Erholungsphasen unterbrochen wird, wo alle Welt meint, man hätte jetzt den "Boden" gefunden, das Tief wäre überwunden und es würde jetzt wieder nach oben gehen, nur damit die nächste Abwärtswelle die neu eingestiegenen Anleger wieder rasiert.


Auch bei Gold und Silber hält die Branche hartnäckig an der Vorstellung fest, ganz bald würden die Preise zu neuen Hochs klettern, leider sagt aber nur der Chart etwas vollkommen anderes. Auch wenn wir die jetzige Entwicklung erst Anfang Juli veröffentlichten, so haben sich seit dem unsere Vorhersagen sehr gut bestätigt.


Das Schuldenendgame bildet sich vorallem im Dollar Index-Chart ab, wo der DXY Ende September an seine 14-Jahre währende Begrenzungslinie gestossen ist, die seit der Lehmann-Krise Gültigkeit hat. Die Bank of England intervenierte und der Dollar-Index fand einen kurzzeitigen Rücksetzer, von dem ich ausgehe, dass er überwunden ist und der DXY wieder bald an die 115 heranlaufen könnte, um dann früher oder später Richtung 120 zu laufen, bzw durchaus auch in einem finalen Dollar-Spike darüber hinaus zu enden.


DXY Monatschart

DXY Tageschart